Das Gizeh-Plateau
Die Faszination und Rätsel der Pyramiden von Gizeh
Im Jahr 2017 hatte ich die Gelegenheit, nach Ägypten zu reisen und das Gizeh-Plateau zu besuchen. Während meines Besuchs konnte ich mir selbst ein Bild von der Anmut und Präzision der Pyramiden machen. Die Bauwerke sind dermaßen beeindruckend, dass es sehr schwer vorstellbar ist, wie die alten Ägypter die Mittel hatten, solch monumentale Strukturen zu errichten. Selbst aus modernen architektonischen Gesichtspunkten wäre der Bau einer solchen Pyramide eine Meisterleistung.
Die Einzigartigkeit der Cheops-Pyramide beschränkt sich nicht nur auf ihre Größe und Bauweise, sondern erstreckt sich auch auf mathematische, astronomische und energetische Aspekte. Diese Aspekte haben Raum für viele Spekulationen und alternative Theorien gelassen, die die traditionelle Sichtweise der ägyptischen Pyramiden in Frage stellen. Der persönliche Besuch vor Ort verstärkte meine Bewunderung für die antiken Strukturen und intensivierte die Faszination für die Rätsel, die mit ihrer Entstehung verbunden sind.
Die beeindruckende Präzision des Taltempels der Chephren-Pyramide
Auf dem folgenden Bild sehen wir einen Teil des Taltempels der Chephren-Pyramide auf dem Gizeh-Plateau. Diese massiven Steinblöcke sind aus Granit gefertigt und wurden mit einer erstaunlichen Präzision bearbeitet, die selbst mit heutigen technologischen Mitteln beeindruckend wäre. Jeder dieser Steine wiegt mehrere Tonnen, und ihre Bearbeitung und Platzierung erfordert nicht nur technisches Geschick, sondern auch ein tiefes Verständnis von Materialeigenschaften und Baukunst. Die genaue Passgenauigkeit und die glatten Oberflächen der Steine lassen auf fortschrittliche Werkzeuge und Techniken schließen, die über das hinausgehen, was wir den alten Ägyptern traditionell zuschreiben.

Die geheimnisvolle Sphinx und ihre verborgenen Rätsel
Die Sphinx (Bild unten), ist ein weiteres Mysterium des Gizeh-Plateaus und birgt viele ungelöste Rätsel. Die monumentale Statue, die einen Löwenkörper mit einem menschlichen Kopf kombiniert, ist aus einem einzigen Kalksteinfelsen gehauen und zeigt eine beeindruckende Kunstfertigkeit. Es gibt Hinweise auf einen versteckten Eingang hinter dem Ohr(weiteres Bild) der Sphinx, der in zahlreichen Berichten und Untersuchungen Erwähnung findet. Diese geheimnisvolle Öffnung hat Spekulationen über unterirdische Kammern und Tunnel ausgelöst, die möglicherweise tiefere Geheimnisse über die wahre Natur und den Zweck der Sphinx bergen.


Rätsel um das Alter, die Bauweise und verborgene Strukturen der Pyramiden und der Sphinx
Weitere Ungereimtheiten und Besonderheiten stellen die konventionelle Annahme, dass die Ägypter allein für diese Bauwerke verantwortlich sind, in Frage. Die Erosion der Sphinx deutet auf ein weitaus höheres Alter hin, möglicherweise Tausende von Jahren älter als bisher angenommen. Diese Beobachtungen lassen vermuten, dass eine frühere, fortschrittliche Zivilisation an ihrer Errichtung beteiligt gewesen sein könnte oder dass außerirdische Einflüsse eine Rolle gespielt haben.
Die Verbindung der Pyramiden mit astronomischen Phänomenen, wie der exakten Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen und der Bezugnahme auf bestimmte Sternkonstellationen, verstärkt diese Hypothese weiter. Solche präzisen Ausrichtungen erfordern ein tiefes Verständnis der Astronomie, das man einer prähistorischen Kultur nicht ohne weiteres zuschreiben würde.
In den letzten Jahren haben wissenschaftliche Untersuchungen durch Muon-Tomographie-Techniken und andere Tests zur Entdeckung versteckter Kammern innerhalb der Cheops-Pyramide geführt. Diese Methode nutzt die Durchdringung von kosmischen Strahlen, die sogenannten Myonen, um Bilder von verborgenen Strukturen im Inneren der Pyramide zu erzeugen. Im Jahr 2017 enthüllte das ScanPyramids-Projekt die Existenz einer großen Hohlraumstruktur oberhalb der Großen Galerie, deren Zweck und Inhalt nach wie vor ein Rätsel bleibt. Diese Entdeckung bestätigte die Vermutungen über unbekannte Kammern und führt zu neuen Spekulationen über mögliche Schätze oder bedeutende Artefakte, die noch unentdeckt in der Pyramide verborgen sein könnten.

Die Rätsel und mögliche Funktionen der Großen Galerie in der Cheops-Pyramide
Die Große Galerie selbst ist ein weiteres faszinierendes Element der Cheops-Pyramide. Diese steile, aufsteigende Passage ist etwa 47 Meter lang und 8,5 Meter hoch. Sie beeindruckt nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre geheimnisvolle Konstruktion und mögliche symbolische Bedeutung. Einige Theorien besagen, dass die Große Galerie als energetischer Kanal oder als Teil eines gigantischen Mechanismus zur Bewegung der schweren Steinblöcke diente. Die genaue Funktion und Bedeutung dieser eindrucksvollen Struktur bleibt jedoch weiterhin Gegenstand intensiver Forschung und Diskussion.
Diese faszinierenden Aspekte und Rätsel um die Pyramiden und die Sphinx von Gizeh lassen uns immer wieder innehalten und darüber nachdenken, ob unsere bisherige Geschichtsschreibung vollständig und korrekt ist. Sie laden uns ein, weiterhin nach Antworten zu suchen und die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass unsere Vorfahren vielleicht nicht allein gehandelt haben.
Rätsel um Maße, Ausrichtung und Energiephänomene der Pyramiden von Gizeh
- Zahl Pi und präzise Maße:
Die Maße der Cheops-Pyramide sind bemerkenswert genau und könnten nach präastronautischer Perspektive auf mathematisches Wissen hindeuten, das für die damalige Zeit zu fortschrittlich war. Ich möchte erwähnen, dass zu der Zeit, als die Pyramiden gebaut wurden, die spezifische Zahl Pi in der Form, wie wir sie heute kennen (als Verhältnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser), nicht explizit bekannt war. Dennoch zeigen einige Spekulationen in der präastronautischen Theorie, dass die Erbauer der Cheops-Pyramide ein erstaunliches Verständnis von Geometrie hatten. Ein Beispiel dafür ist, das der Durchmesser der Pyramide, näherungsweise der Kreiszahl Pi entspricht. Dies könnte als Hinweis darauf interpretiert werden, dass die Erbauer über fortgeschrittene mathematische Kenntnisse verfügten oder sogar Zugang zu einem bisher unbekannten mathematischen Konzept hatten.
- Anordnung der Pyramiden:
Die räumliche Anordnung der drei Pyramiden von Gizeh – Cheops, Chefren und Mykerinos – wird oft als außergewöhnlich betrachtet. Präastronautik-Anhänger wie auch Astronomen fanden heraus, dass die Anordnung der Pyramiden die Gürtelsterne des Orion- oder Sirius-Sternsystems widerspiegelt. Dies führte zu Spekulationen über eine mögliche Verbindung zwischen den Pyramiden und extraterrestrischem Wissen, da diese Konstellationen in einigen alten Kulturen als göttlich betrachtet wurden.
- Astronomische Ausrichtung:
Die astronomische Präzision der Pyramiden, insbesondere der Cheops-Pyramide, wird als Zeugnis für ein tiefes astronomisches Wissen der Erbauer betrachtet. Die Pyramiden sind exakt nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet, und die Cheops-Pyramide ist so positioniert, dass sie auf den Orion-Gürtel verweist, eine Sternkonstellation, die im alten Ägypten eng mit dem Gott Osiris verbunden war. Man könnte davon ausgehen, das diese Ausrichtung auf spezifische Sterne oder Planeten hindeuten könnte, die für die Erbauer von besonderer Bedeutung waren. Die mathematische Genauigkeit, mit der diese Ausrichtungen vorgenommen wurden, übertrifft bei weitem die Fähigkeiten einer vermeintlich primitiven Zivilisation und deutet auf das Eingreifen einer weit fortgeschrittenen, möglicherweise außerirdischen Zivilisation hin.
- Energiephänomene:
Die Form und Ausrichtung der Pyramiden sind hierbei von zentraler Bedeutung. Die genaue Nord-Süd-Ausrichtung und die mathematische Präzision, mit der die Pyramiden gebaut wurden, lassen vermuten, dass es sich um eine gezielte Konstruktion handelte, die das Wissen um die Erdenergien und die kosmische Ausrichtung widerspiegelt. Diese Ausrichtung könnte eine Rolle bei der Nutzung oder Erzeugung von Energie gespielt haben. Einige Theorien gehen davon aus, dass die Pyramiden als eine Art Resonator oder Energieverstärker fungierten, der die natürliche Energie der Erde kanalisiert. Die besondere Geometrie der Pyramidenform könnte hierbei die Schwingungen und Energiefelder der Umgebung verstärken. Es wird vermutet, dass diese Energiefelder in der Lage waren, elektromagnetische Energie zu konzentrieren und möglicherweise sogar zu nutzen, um bestimmte technologisch fortschrittliche Zwecke zu erfüllen.
Ein weiteres faszinierendes Element ist die innere Struktur der Pyramiden, insbesondere die bereits erwähnten „Königskammern“ und die „Schächte“. Einige Forscher glauben, dass diese Strukturen dazu dienten, Energie in konzentrierter Form zu speichern oder zu übertragen. Dies könnte darauf hindeuten, dass die alten Ägypter oder die Wesen, die ihnen dieses Wissen vermittelten, über ein tiefes Verständnis von Energie und deren Manipulation verfügten.
Ein weiteres bemerkenswertes Phänomen ist die Tatsache, dass in der Nähe der Pyramiden ungewöhnlich hohe Konzentrationen von elektromagnetischer Aktivität gemessen wurden. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Pyramiden tatsächlich als Knotenpunkte für Energienetzwerke dienten, die möglicherweise sogar global vernetzt waren. Diese Netzwerke könnten genutzt worden sein, um Energie über weite Entfernungen zu übertragen, ähnlich wie heutige Stromleitungen, jedoch auf einer technologisch fortgeschritteneren und möglicherweise effizienteren Ebene.
- Geologische Untersuchungen und wahrscheinliches Alter: Es gibt Hinweise darauf, weil moderne geologische Beweise darauf hindeuten, dass die Pyramiden ein deutlich höheres Alter haben. Dies könnte auf geologischen Formationen oder Sedimentablagerungen um die Pyramiden herum basieren. Dies würde bedeuten, dass die Pyramiden möglicherweise bis zu 10.000 Jahre alt sind, im Gegensatz zur traditionellen akzeptierten Chronologie. Nach etablierter Geschichtsschreibung wurden die Pyramiden von Gizeh im alten Ägypten während der 4. Dynastie, im 26. bis 25. Jahrhundert v. Chr., gebaut. Die Cheops-Pyramide, auch als Große Pyramide bekannt, wird traditionell dem Pharao Cheops (Khufu) zugeschrieben, während die Pyramiden von Chefren (Khafre) und Mykerinos (Menkaure) seinen Nachfolgern zugeordnet sind.




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