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Sind wir alleine im Universum ?

Die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben

Exoplaneten in der habitablen Zone

Das wir alleine im Universum sind ist eher unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben wird durch die Entdeckung zahlreicher extrasolarer Planeten gestützt. Exoplaneten in der habitablen Zone um ihre Sterne könnten flüssiges Wasser haben, ein entscheidender Faktor für Lebensformen. Beispiele hierfür sind Kepler-186f und Proxima Centauri b. Die habitable Zone ist der Abstand zum Stern, in dem es nicht zu heiß oder zu kalt ist, sodass Wasser in flüssiger Form existieren kann – eine grundlegende Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen.

Fortschritte bei der Entdeckung von Exoplaneten

Bis Ende 2022 haben Wissenschaftler Tausende von Exoplaneten entdeckt, einige davon in der habitablen Zone. Die Drake-Gleichung ist eine mathematische Formel, die versucht, die Anzahl der technologisch fortschrittlichen Zivilisationen in unserer Galaxie zu schätzen. Sie lautet: N = R* × fp × ne × fl × fi × fc × L, wobei jede Variable einen bestimmten Faktor repräsentiert, wie die Rate der Sternentstehung oder die Wahrscheinlichkeit, dass Leben auf einem geeigneten Planeten entsteht.

Das Kepler-Weltraumteleskop und seine Methode

Das Kepler Weltraumteleskop identifiziert entfernte Welten, indem es kurze Phasen der Verdunkelung im Sternenlicht aufspürt. Diese entstehen, wenn Planeten vor ihren Sternen vorüberziehen und vorübergehend einen Teil des Lichts blockieren. Durch die Analyse von Umfang und Häufigkeit dieser Lichtblockaden bestimmen Wissenschaftler die Größe eines Planeten und seine Umlaufdauer um den Stern. Tausende von Exoplaneten verschiedener Größen und Umlaufbahnen wurden mithilfe dieser Methode durch Kepler identifiziert. Die Aufmerksamkeit der Astronomen richtet sich vor allem auf eine Teilmenge von erdähnlichen Planeten. Hierbei handelt es sich um Gesteinsplaneten mit gemäßigten Temperaturen, die um sonnenähnliche Sterne kreisen. Anfänglich wurde geschätzt, dass etwa 18 Prozent der sonnenähnlichen Sterne solche Welten beherbergen könnten. Aktuelle Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass die tatsächliche Zahl bei mehr als 40 Prozent liegt.

Menschliche Erforschung als Inspiration

Aufgrund der Expertise der Astronomen für die Verbreitung erdähnlicher Planeten in der Galaxie können sie die Variablen der Drake-Gleichung weiter analysieren. Viele der verbleibenden Faktoren werden jedoch schwer präzise zu bestimmen sein. Eine entscheidende Frage ist zum Beispiel, wie häufig Außerirdische Technologien entwickeln, die wir auch nachweisen könnten, und wie lange solche Zivilisationen überhaupt nachweisbar sind. Die Astronomen sind nahe daran, den nächsten Faktor in der Gleichung zu entschlüsseln: den Anteil der bewohnbaren Welten, auf denen Leben entsteht. Bei der fortlaufenden Erforschung unseres Sonnensystems erkennen wir, dass die Liste der bewohnbaren Nischen überraschend umfassend und vielfältig ist. Sogar Welten wie der Mars oder der Jupiter-Eismond Europa könnten mikrobielles Leben beherbergen. Aktuell sucht der Marsrover Perseverance und die Helikopter-Drohne Ingenuity nach möglichen Biologischen Überresten auf dem roten Planeten. Nach diesen Erkenntnissen sind auch wir „Außerirdische“, welche fremde Welten erkunden. Also warum sollten andere Zivilisationen nicht das gleiche in der Vergangenheit getan haben und immer noch tun ?

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